Satzung des Radsportverein Schlaubetal

 

 

§1   Name, Sitz, Rechtsstellung

       1. Der Verein führt den Namen:
           "Radsportverein Schlaubetal Müllrose 1997 e.V."

       2. Sitz und Rechtsort ist die Stadt Müllrose.

       3. Juristische Person ist der Verein. Er ist im Vereinsregister eingetragen.

       4. Der Präsident und der Vizepräsident sind jeweils allein vertretungsberechtigt.
           Im Innenverhältnis des Vereins gilt, dass der Vizepräsident den Verein nur im Falle der
           Verhinderung des Präsidenten vertreten darf.

       5. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§2   Ziele und Aufgaben

       1. Der Verein verfolgt im Rahmen seiner Tätigkeit die Förderung und Ausübung aller Arten
           des Radsports in den Radsportabteilungen.

       2. Der Verein gewährleistet die Förderung sportlicher Leistungen von Jugendlichen und
           Erwachsenen, bis hin zur Teilnahme an Wettkämpfen und Meisterschaften.

       3. Der Verein ist den kulturellen Traditionen der Müllloser Radsportgeschichte verpflichtet,
           er fördert die Liebe und Verbundenheit der Bürger zu Ihrer Heimat. Dazu wird als
           kultureller Höhepunkt jährlich ein Radsportfest veranstaltet.

       4. Der Verein wahrt parteipolitische Neutralität. Er räumt den Angehörigen aller Völker
           und Rassen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher
           Toleranzen.

       5. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine erwerbsmäßige Tätigkeit.

       6. Die Organe des Vereins üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

       7. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
           Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

       8. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder
           durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

§3   Mitgliedschaft

       1. Der Verein besteht aus natürlichen Personen
           a. volljährige Mitglieder
             - aktiven Mitgliedern, die sich im Verein sportlich betätigen
             - passiven Mitgliedern, die sich im Verein nicht sportlich betätigen
             - fördernden Mitgliedern
             - Ehrenmitglieder
           b. den jugendlichen Mitgliedern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres

       2. Mitglieder können auch Vereinigungen oder juristische Personen sein, soweit dadurch
           nicht ein Zusammenschluß entsteht, der auf Erwerbstätigkeit gerichtet ist.

       3. Die Mitgliedschaft ist weder übertragbar noch vererblich.

 

§4   Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft

       1. Die Mitgliedschaft ist schriftlich unter Anerkennung der Vereinssatzung zu beantragen.
           Bei Aufnahmeanträge von Jugendlichen ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen
           Vertreter erforderlich.

       2. Über Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Im Falle einer Ablehnung, die
           nicht begründet werden braucht, ist die Berufung an den Beschwerdeausschuß durch den
           Antragsteller zulässig. Dieser entscheidet entgültig innerhalb von 4 Wochen nach Zugang
           der Berufung.

       3. Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf
           Beschluß des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung zu
           Ehrenmitgliedern erfolgt auf Lebenszeit. Ehrenmitglieder haben in der
           Mitgliederversammlung Stimmrecht.

       4. Die Mitgliedschaft erlischt durch:
           a. schriftliche Erklärung
           b. Streichung
           c. Ausschluß
           d. Tod

       5. Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt bei Zahlungsrückstand von mehr als einem
           Jahresbeitrag trotz Mahnung. Gegen die Streichung der Mitgliedschaft ist ein Anspruch
           der betroffenen Personen nicht zulässig.

       6. Ein Mitglied kann vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:
           a. - wegen erheblicher Verletzung satzungsmäßiger Verpflichtungen
           b. - wegen schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben
                 unsportlichen Verhaltens
           c. - wegen unehrenhaften Handlungen

       Vor der Entscheidung des Ausschlusses ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zu geben,
       sich zu rechtfertigen. Es ist zu der Verhandlung des Vorstandes über den Ausschluß unter
       Einhaltung einer Mindestfrist von 10 Tagen schriftlich zu laden. Die Frist beginnt mit dem
       Tage der Absendung. Die Entscheidung über den Ausschluß erfolgt schriftlich und ist mit
       Gründen zu versehen. Sie ist unwiderruflich.

 

§5   Rechte und Pflichten der Mitglieder

       1. Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinslebens am Sportbetrieb und den
           Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

       2. Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend der Satzung und den weiteren
           Ordnungen des Vereins zu verhalten. Die Mitglieder sind zu gegenseitiger
           Rücksichtnahme, Kameradschaft und sportlicher Fairneß verpflichtet.

       3. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen gemäß Beitrags- und Kassenordnung
           verpflichtet.

       4. Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen Beschlüsse des Vorstandes oder der
           Mitgliederversammlung verstoßen oder sich einen Verstoß gegen die Interessen des
           Vereins oder eines unsportlichen Verhaltens schuldig machen, können nach vorheriger
           Anhörung vom Vorstand folgende Maßregelungen verhängt werden:
           a. - Verweis
           b. - Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und den Veranstaltungen des Vereins auf die
                 Dauer bis zu 3 Monaten

       Dem betroffenen Mitglied steht das Recht zu, gegen diese Entscheidung binnen 2 Wochen
       den Beschwerdeausschuß des Vereins anzurufen.

 

§6   Organe des Vereins

       1. Die Organe des Vereins sind
           a. die Mitgliederversammlung
           b. der Vorstand
           c. der Beschwerdeausschuß

       2. Der Vorstand besteht aus
           a. dem Präsidenten
           b. dem Vizepräsidenten
           c. dem Schatzmeister
           d. den Sportwarten der Abteilungen

       3. Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der
           Mitgliederversammlung. Er fast seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei
           Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten bzw. bei dessen
           Abwesenheit seines Vertreters. Er ordnet und überwacht die Tätigkeit der Abteilungen
           und berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit. Der Vorstand ist
           berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Er kann verbindliche
           Ordnungen erlassen. Der Vorstand wird von der Mitgliederhauptversammlung für jeweils
           2 Jahre gewählt.

 

§7   Die Mitgliederversammlung

       1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Die wichtigste Versammlung
           ist die Hauptversammlung.
           Diese ist zuständig für:
           a. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes
           b. Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer
           c. Entlastung und Wahl des Vorstandes
           d. Wahl der Kassenprüfer
           e. Genehmigung des Haushaltsplanes und der grundsätzlichen Vorhaben
           f. Beschlüsse über Beitrags- und Kassenordnung
           g. Satzungsänderung
           h. Beschlußfassung über Anträge
           i. Ernennung von Ehrenmitgliedern
           j. Wahl der Mitglieder von satzungsgemäß vorgesehenen Ausschüssen und des Vorstandes
           k. Auflösung des Vereins

       2. Die Hauptversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Sie sollte im I. Quartal
           durchgeführt werden.

       3. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenden Mitglieder
           beschlußfähig. Bei Beschlüsse und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der
           abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenenthaltungen gelten nicht als abgegebene
           Stimmen. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Satzungsänderung erfordert eine
           Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Wahlen muß eine geheime
           Abstimmung erfolgen, wenn sie von 5% der anwesenden wahlberechtigten Mitglieder
           beantragt wird.

       4. Anträge können gestellt werden:
           a. von jedem erwachsenden Mitglied
           b. vom Vorstand

       5. Anträge auf Satzungsänderungen müssen vier Wochen vor der Mitgliederversammlung
           schriftlich beim Präsidenten des Vereins eingereicht werden.

       6. Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das vom
           Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterzeichnet werden muß. 

       7. Eine Mitgliederversammlung wird durch den Präsidenten schriftlich binnen 3Wochen
           einberufen.

 

§8   Beschwerdeausschuß

       Der Beschwerdeausschuß besteht aus drei erwachsenen Mitgliedern, die nicht dem Vorstand
       angehören dürfen. Er wird jeweils für zwei Jahre gewählt.

 

§9   Kassenprüfer

       Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer, die
       nicht Mitglied des Vorstandes oder eines von ihm eingesetzten Ausschusses sein dürfen. Die
       Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins, einschließlich der Bücher und Belege, mindestens
       einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils
       schriftlich Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen
       Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die
       Entlastung des Schatzmeisters und des übrigen Vorstandes.

 

§10 Stimmrecht und Wählbarkeit

       1. Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, besitzen Stimm- und Wahlrecht.

       2. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

       3. Gewählt werden können alle volljährigen und geschäftsfähigen Mitglieder des Vereins.

       4. Ein Mitglied ist nicht stimmberechtigt, wenn die Beschlußfassung einen Vertrag oder ein
           anderes Rechtsgeschäft zwischen dem Mitglied und dem Verein betrifft.

 

§11 Haftung

       1. Für Schäden, die Dritten durch das Handeln der Organe oder Vertreter in Ausübung der
           Tätigkeit des Vereins entstehen, ist dieser nach den Vorschriften des Zivilrechts
           verantwortlich. Der Schadensersatzanspruch richtet sich gegen den Verein.

       2. Der Verein haftet mit seinem Vermögen. Die Mitglieder haften nicht mit ihrem
           persönlichen Eigentum für Ansprüche gegen den Verein.

 

§12 Eigentum

       1. Mitgliedsbeiträge , Spenden, Schenkungen, Zuwendungen und andere Einnahmen aus
           Leistungen im Rahmen der Tätigkeit des Vereins werden gemeinschaftliches Eigentum.

       2. Die aus den Einnahmen finanzierten Sportgeräte und Sachwerte, werden ebenfalls
           gemeinschaftliches Eigentum.

       3. Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile aus
           dem Vermögen des Vereins.

 

§13 Auflösung

       1. Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine hierfür besondere einzuberufende
           Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der erschienenen Stimmberechtigten.

       2. Für die Abwicklung gilt der Verein als fortbestehend. Die vermögensrechtlichen
           Angelegenheiten hat der Vorstand zu regeln.

3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, fällt das Vermögen an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige , mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 14  Inkrafttreten

Diese Satzung ist in der vorliegenden Form am 12.3.2012 von der Mitgliederversammlung des               Radsportverein Schlaubetal Müllrose 1997 e. V. beschlossen worden.